Psychotherapie

Psychotherapie

Psychische Probleme hindern Menschen an der Verfolgung ihrer individuellen Lebensziele.

 

Diese Probleme zeigen sich körperlich, geistig und seelisch. Dabei können Körper, Geist und Seele als drei verschiedene Betrachtungsebenen des menschlichen Seins gesehen werden. Symptome zeigen sich bei genauem Hinsehen auf allen drei Ebenen. Bei einer Angststörung beispielsweise gibt es körperliche Symptome wie Herzrasen, Atemnot, Schwindel oder Schwitzen, konkrete Befürchtungen wie Verlust-, Unfall- oder Krankheitsangst und auf der seelischen Ebene das Angstgefühl.

 

Für Betroffene sind oftmals nur die Symptome und gegebenenfalls aktuelle Auslöser wahrnehmbar. Die grundlegende Problematik ist zunächst nicht oder nur vage ersichtlich.

 

Ursprünglich sind psychische Probleme bedingt durch einschneidende lebensgeschichtliche Ereignisse (beispielsweise Verlust-, Trennungs-, Überforderungserleben oder andere Traumata), die oftmals nicht spontan erinnert werden. Sie zeigen sich aktuell in spezifischen Situationen sowohl in Form der Symptome als auch in besonderen Verhaltensweisen und Überzeugungen. Panikattacken z.B. gehen einher mit dem Vermeiden diverser Situationen und mit Annahmen, dass z.B. die Panikgefühle Vorboten eines Schlaganfalls sein könnten.

 

Zur Behandlung der psychischen Probleme ist Psychotherapie das Mittel der Wahl.

 

Ziel der Psychotherapie ist es, zu sichtbaren bzw. spürbaren Veränderungen zu kommen, so dass Betroffene wieder in die Lage kommen, ihren Lebenszielen nachzugehen und sie sich nicht mehr durch die Symptome daran gehindert sehen. Dazu ist es wichtig, die Auswirkungen der ursächlichen Bedingungen auf das heutige Verhalten und die Überzeugungen zu verstehen. Hauptsächlich sollte es jedoch darum gehen, zu einer inneren Wandlung zu kommen, die sich in einer Änderung des Verhaltens und in den Überzeugungen zeigt und in Bezug auf die jeweiligen Situationen individuell und angemessen sind. Bei der Panikstörung könnte das heißen, dass die erlebten körperlichen Zeichen adäquat gedeutet werden und sie nicht mehr angstbesetzt sind.